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Die Knöchelverstauchung


Die Knöchelverstauchung

Was ist eine Verstauchung?


Als Verstauchung bezeichnet man eine Verletzung eines Gelenks, die beispielsweise durch eine Zerrung oder einen Riss der Bänder hervorgerufen werden kann. Eine spezifische Form der Verstauchung ist die Knöchelverstauchung. Diese Art von Verletzung betrifft bis zu 10.000 Menschen pro Tag und die Ursache ist bei beinah der Hälfte davon auf Sportverletzungen zurückzuführen. Die Meisten geschehen beim Basketball, gefolgt von Fußball. Bis zu 55% der Betroffenen gehen laut einer Studie mit ihrer Verletzung nicht zum Arzt. Der Grund dafür ist ganz simple – die Verletzung wird oft und dazu noch fälschlicherweise als „nicht schlimm“ oder „unwichtig“ abgetan. Das Resultat daraus fällt sehr negativ aus – 30 bis 40% der Patienten haben mit Rest- / Folgesymptomen zu kämpfen, was zu chronischen Schmerzen, Muskelschwäche sowie wiederkehrender Instabilität führen kann. Im schlimmsten Fall kann eine unbehandelte Verstauchung zu so starken, chronischen Schmerzen führen, dass der Betroffene nicht mehr erwerbsfähig ist.


Die Knöchelverstauchung

Anatomie

Die Mehrheit der Knöchelverstauchungen betrifft die lateralen Kollateralbänder, kurz LCL. Eine weitere Bezeichnung dafür ist „Inversionsverstauchung“. Die lateralen Kollateralbänder besteht aus mehreren Teilen. Zum einen wäre der Ligamentum talofibulare anterior (ATFL) ein Bestandteil, dann noch der Ligamentum calcaneofibulare (CF) sowie der Ligamentum posterior talofibulare (PTFL). Dabei gilt es zwischen den drei Bändern zu unterscheiden. Der ATFL ist dabei das schwächste Band und bei fast jeder Inversionsverstauchung betroffen. Im Falle einer sogenannten Ruptur, also eines Durchbruchs, folgt eine Beschädigung der CFL und auch der PTFL. Voraussetzung für die Beschädigung der PTFL ist allerdings, dass der Verletzungsmechanismus weiter fortschreitet, und zwar um die laterale Knöchelseite herum.



Eine kombinierte Ruptur von ATFL und CFL treten in 20% der bekannten Fälle auf. Eine Verletzung der PTFL ist dabei allerdings eher selten und tritt nur auf, wenn es zu einer Diskolation* des Gelenks kommt. Einer Schätzung von Experten zufolge betreffen nur ca. 5% der Verletzungen das mediale Kollateralband betreffen (MCL).

Häufig ist die Syndesmose* nicht richtig diagnostiziert und wird falsch eingeschätzt. Die Inzidenz* von Syndesmoseverletzungen bei Sportarten mit geringer Belastung bei Sport mit geringer Belastung betrifft ca. 5% der Knöchelverletzungen. Der allgemeine Begriff „Verstauchung“ beschreibt verschiedene morphologische Zustände mit einer Vielfalt von pathologischen Zuständen. Diese können von einer Überdehnung des Ligaments bis hin zu einem Bruch mit Instabilität des Gelenks reichen. Die Schweregrade der Verletzungen des LCL werden in Schweregrade eingeteilt:

Grad I: leichte Dehnung der ATFL, einige Bänderfasern gerissen

Grad II: häufig ein vollkommener Riss der ATFL und ein Teilriss der CFL Grad III: vollständiger Durchbruch der ATFL und CFL, möglicher Kapselriss

Wenn der behandelnde Arzt keine guten anatomischen Kenntnisse hat, kann das für den Patienten schwerwiegende Folgen haben. Warum? Weil die Untersuchung von Fuß und Knöchel ganz genau ablaufen muss, damit keine falsche Diagnose gestellt wird und daraus resultierend eine verfälschte oder ungenaue Behandlung erfolgt.


Die Chiropraktische Behandlung

Der Erste Schritt

Was soll ich machen wenn feststeht, dass mein Knöchel verstaucht ist? Zunächst wird empfohlen den Fuß hochzulegen, ruhigzustellen und zu kühlen. Die Ruhigstellung begünstigt den Heilungsverlauf, denn so können die Schwellung und die Schmerzen zurück gehen. Bei einer Verstauchung von Grad I und II spricht nichts dagegen, den Fuß leicht zu belasten und angepasst zu bewegen.



Das Kühlen kann eine Linderung der Schmerzen bringen. Medizinisch ist nicht erwiesen, dass das Kühlen schmerzlindernd sein kann, es spricht allerdings auch nichts dagegen, wenn der Patient seine Schmerzen damit zeitweise lindern kann. Kompressionsverbände können auch helfen und die Heilung unterstützen. Ein Kompressionsverband besteht aus einer elastischen Binde, die unter leichtem Zug von den Zehenspitzen bis über den Knöchel gewickelt wird. Weil der Verband exakt – sprich weder zu eng noch zu locker – angebracht werden muss, ist es ratsam, dies von einem Arzt oder einer anderen medizinischen Fachkraft machen zu lassen.


Es ist zu empfehlen, wenn die Schmerzen für den Patienten nicht zu ertragen sind, Schmerzmittel zu nehmen (beispielsweise Diclofenac oder Ibuprofen). Wann der Fuß wieder belastbar ist hängt ganz von dem Schweregrad der Verstauchung ab. Wenn die Bänder nur überdehnt sind, dann klingen die Beschwerden schon nach einigen Tagen wieder ab. Sind sie allerdings angerissen oder gar komplett gerissen, dann kann es mehrere Wochen dauern bis der Fuß wieder ganz belastbar ist.


Fußgelenk Behandlung



Sehr hilfreich kann auch eine chiropraktische Behandlung sein. Sie kann dabei unterstützen die korrekte biomechanische Funktion wiederherzustellen. Der Fuß, bestehend aus 26 Fußknochen, seinen zahlreichen Gelenken und multiplen Gelenkformationen, verhält sich wie ein Wirbelsegment, das durch starke Kräfte infolge von außen einwirkender Ereignisse (beispielsweise ein Unfall oder eine Sportverletzung) blockiert.



Fußgelenk Justierung


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